Behördlich qualifizierter
Sachverständiger für Handschriftenuntersuchungen


Oberregierungsrat Erwin Sadorf (Dipl.-Psych.)
Postfach 12 69
85202 Dachau

Telefon +49/8131/3359931 od. +49/89/12122205

E-Mail: info@schriftgutachten.de

 

Physikalisch-technische Prüfung und schriftvergleichende Untersuchung von handschriftlichen Schreibleistungen

In der Schriftexpertise geht man von der Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit der handschriftlichen Schreibhandlung aus. Immer dann, wenn Menschen spontan schreiben, hinterlassen sie auf dem Schriftträger eine mehr oder weniger individuelle Bewegungsspur, die Grundlage der schriftvergleichenden Urheberschaftsaussage ist.

Arbeitsschwerpunkte

Erstellung von gerichtsverwertbaren Sachverständigengutachten zur Frage der Echtheit von Unterschriften und/oder zur Feststellung der Urheberschaft von handschriftlichen Schreibleistungen in Testamenten, Urkunden, Verträgen, Briefen, Anonymschreiben usw.

Weitere Tätigkeitsfelder

Feststellung und Dokumentation von (technischen) Manipulationen oder
nachträglichen Hinzufügungen von Schreibleistungen;

Sichtbarmachung von uneingefärbten Schrifteindruckspuren;

Entzifferung von unleserlichen, getilgten oder verstellten Handschriften;

Erstellung von Schreiberprofilen z.B. Aussagen zum Geschlecht, Alter, Nationalität - jedoch keine sogenannte graphologische Persönlichkeitsanalyse;

Begutachtung von Graffitischriften;

Zeitliche Einordnung von Schreibleistungen

Typische Auftraggeber

Zivilgerichte, Rechtsanwälte, Detekteien, Firmen, Gesellschaften und Privatpersonen

 




Schriftsachverständiger

Nähere Informationen zur gerichtlichen Schriftvergleichung erhalten Sie auf meiner Hauptseite:

www.schriftgutachten.de

Leistungen

Umfassendes Gutachten mit detaillierter Dokumentation der aussagerelevanten Befunde;

Im Falle einer Ladung mündliche Vertretung vor Gericht;

Prüfung und Stellungnahme zu Vorgutachten;

Erstellung von Zweitgutachten;

Erstellung von Kurzgutachten zur Prüfung auf Plausibilität der (behaupteten) Entstehungsmodalitäten
oder zur Beurteilung der Erfolgaussichten im vorgerichtlichen Stadium

Voraussetzung: Strafverfahren darf in Bayern nicht anhängig sein

Bearbeitungszeit: ca. 4 Wochen

Honorar: Entschädigung nach JVEG

Berufliche Qualifikation

bis 1992 - Studium der Dipl.-Psychologie in Konstanz, San Diego (USA) und Mannheim,
Zusatzfach "Schriftvergleichung" (Prof. Dr. L. Michel)
;

1993 - Mitarbeit am Institut für Schrift- und Urkundenuntersuchung (ISU), Uni Mannheim;

seit 1994 - Hauptamtlicher Schriftsachverständiger in der kriminaltechnischen Abteilung
einer großen bayerischen Landesbehörde in München

Teilnahme und Vorträge bei nationalen und internationalen Fachtagungen;


Leitung von Facheinweisungen für Staatsanwälte;

Veröffentlichungen in der Fachzeitschrift "Mannheimer Hefte für Schriftvergleichung"

Mitgliedschaft

GFS - Gesellschaft für forensische Schriftuntersuchung e.V.

 

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